
Inhalt
Welche Möglichkeiten gibt es, den ADSL-Anschluß mehreren Rechnern zur Verfügung zu stellen ? Im wesentlichen sind das 2 verschiedene Möglichkeiten:
Hardware-Lösung:
Beispiele von
Softwarelösungen für Internet im LAN via ADSL sind unter ADSL im Netz
zu finden. Weitere und ausführlich erklärte Mehrplatzlösungen
finden Sie im Buch:
Nein! Bei einem "Router" wie ICS (Internetverbindungsfreigabe von Windows 98 SE/Me oder auch 2000 oder XP) sind die Clienteinstellungen das einfachste: Das ist ja gerade der Vorteil eines Routers gegenüber einem Proxyserver! Der Kardinalfehler besteht darin, daß Sie bei ADSL mit PPP over Ethernet (T-DSL, Arcor-DSL, HanseNet und vergleichbar) nicht die Netzwerkkarte zum ADSL-Modem, sondern den DFÜ-Adapter, die ADSL-DFÜ-Netzwerkverbindung also, freigeben müssen. Als Verbindung zum Heimnetzwerk geben Sie natürlich die Netzwerkkarte des Heimnetzwerkes an. Hier ist ein Beispiel für die Internetverbindungsfreigabe von Windows 98SE/ME:
Internetverbindungsfreigabe von Windows 2000:
Bei den Eigenschaften von "adsl" können Sie auf dem Register Gemeinsame Nutzung die Option Gemeinsame Nutzung der Internetverbindung aktivieren mit einem Haken versehen.
Das ist das ganze Geheimnis der Internetverbindungsfreigabe von Windows 2000. Die vollständige Konfiguration der Internetverbindungsfreigabe von Windows 2000 finden Sie hier.
Internetverbindungsfreigabe von Windows XP:
Sie erzeugen also auch unter Windows XP eine DFÜ-Verbindung "adsl" und geben sie frei. Bei den Eigenschaften von "adsl" können Sie auf dem Register Erweitert die Option Anderen Benutzern im Netzwerk gestatten, die Internetverbindung dieses Computers zu verwenden mit einem Haken versehen.
Das ist (fast) das ganze Geheimnis der Internetverbindungsfreigabe von Windows XP. Benutzen Sie zur Einwahl nicht die in Windows XP eingebaute PPPoE-Unterstützung (Breitbandverbindung genannt) sondern RasPPPoE, wenn Sie am Client alle Internetseiten sehen möchten, z.B. auch www.gmx.de oder www.audi.de ;-) ! Alternativ können Sie für die in Windows XP eingebaute PPPoE-Unterstützung das Service Pack SP1 für Windows XP (nur!) auf dem PC, auf dem die Internetverbindungsfreigabe aktiviert ist, installieren.
Die
üblichen Befehle (winipcfg oder ipconfig)
zur Ermittlung der eigenen IP-Adresse im Internet sind bei einer
Mehrplatzlösung nicht mehr besonders aussagekräftig. Benutzen Sie einfach
mein kleines Tool
zur Ermittlung der eigenen IP-Adresse im Internet. Hierbei sollten Sie
allerdings folgende Dinge berücksichtigen:
Das ist ein bekanntes Problem, das durch den PPPoE-Treiber verursacht wird. Es bestehen dann sogenannte MTU-Probleme an den Clients (, den PCs, die Internet über die Internetverbindungsfreigabe mitbenutzen). Benutzen Sie am besten RasPPPoE von R. Schlabbach und nicht z.B. den Engeltreiber. Unter Windows XP sollten Sie die eingebaute PPPoE-Unterstützung (WAN-Miniport (PPPOE)) nicht benutzen sondern RasPPPoE, den Sie hier unter den Downloads finden. (Falls Sie doch die in Windows XP eingebaute PPPoE-Unterstützung erfolgreich einsetzen möchten, sollten Sie auf jeden Fall das Service Pack SP1 für Windows XP installieren.)
Weitere Hinweise zum manuellen Verkleinern der MTU an den Clients finden Sie unter FAQ#9.
Warum werden hier nur Mehrplatzlösungen für T-Online und nicht auch für AOL beschrieben ? Auf adsl-support.de werden Mehrplatzlösungen (Hard- und Softwarelösungen) allgemein für T-DSL und vergleichbares ADSL beschrieben. So können Sie beliebige ADSL-Router (mit PPPoE) z.B. zur Einwahl in Arcor-DSL oder auch in 1 & 1 (ist nicht T-Online, oder ;-) konfigurieren und nutzen. AOL gibt sich seit Jahren alle Mühe zu verhindern, daß Kunden Mehrplatzlösungen bzw. pure DFÜ-Netzwerkeinwahl zu AOL ohne die AOL-Software vornehmen können. Da sich AOL auch bei DSL nicht an die typischen Standardverfahren hält (DFÜ-Verbindung über PPP over Ethernet bei T-DSL und vergleichbarem ADSL), sind klassische Mehrplatzlösungen nicht anwendbar. Falls es Sie interessiert, wie in etwa AOL die DSL-Verbindung realisiert, dann lesen Sie hier weiter.
Sie dürfen hier bei den Eigenschaften der Netzwerkkarte, LAN-Verbindung unter Windows XP (und Windows 2000) genannt, den Haken bei Internetprotokoll (TCP/IP) natürlich nicht entfernen.
Der Haken bei Internetprotokoll (TCP/IP) muß in diesem Falle bleiben, weil Sie sonst keine Verbindung zum Router und damit zum Internet haben. (Ohne das Internetprotokoll gibt es kein Internet ;-) Da haben Sie etwas falsch verstanden! Bei der Direkteinwahl an einem Einzelplatz (!), siehe Konfiguration/Windows XP, sollten Sie bei der Netzwerkkarte LAN-Verbindung den Haken bei Internetprotokoll (TCP/IP) entfernen. (Nicht bei einer Routermitbenutzung!). Das funktioniert, weil die entscheidende Bindung an das Internetprotokoll (TCP/IP) bei der DFÜ-Verbindung (oder Breitbandverbindung) "adsl" und nicht der Netzwerkkarte selbst sein muß. Die Wartenzeiten können bei Windows XP verschiedene Gründe haben. Manchmal hilft es, wenn Sie den Router mit einer fest-zugewiesenen IP-Adresse statt der Einstellung "IP-Adresse automatisch beziehen" benutzen. (Lesen Sie dazu am besten im Handbuch des Routers nach, ob und wie Sie das konfigurieren können.)
Dieses Problem haben Sie mit großer Wahrscheinlichkeit wegen einer unnötigen Netzwerkbrücke bei Ihrem Windows XP-PC.
Entfernen Sie die Netzwerkbrücke. Die Internetverbindungsfreigabe reicht aus, um dem zweiten PC das Internet zur Verfügung zu stellen. Wenn Sie die Verbindung "adsl" zur ADSL-Einwahl freigeben (ohne Netzwerkbrücke!), dann legen Sie die IP-Adresse 192.168.0.1 auf die Netzwerkkarte für das Heimnetzwerk, was sich bei RasPPPoE und den richtigen PPPoE-Bindungen automatisch ergibt. Weitere Infos finden Sie unter FAQ#2.
Zur Erklärung:
Das stimmt nicht! Die ausführliche Konfiguration der Internetverbindungsfreigabe von Windows 2000 finden Sie hier. (Diese Konfiguration befindet sich schon seit Jahren auf adsl-support.de, kurz nachdem Windows 2000 in Deutschland released wurde. Deshalb ist nicht klar, warum immer wieder einige Besucher behaupten, daß auf adsl-support.de ja nur die Internetverbindungsfreigabe von Windows 98SE (ME) beschrieben sei ;-)
Hier ist noch einmal die Konfiguration in einer Kurzanleitung für
Ungeduldige: Auf dem PC, der mit dem ADSL-Modem verbunden ist, machen Sie folgendes:
Auf dem PC, der das Internet mitbenutzen soll, wird benötigt:
Viel Spaß beim Surfen!
Sie haben Recht, daß mit dem Service Pack SP1 für Windows XP so genannte MTU-Probleme behoben werden (durch eine MSS-Clamp-Funktion), allerdings nur, wenn Sie auf diesem (!) Windows XP (SP1)-PC das Internet (ADSL) über die Internetverbindungsfreigabe freigeben. Sie benutzen aber gar nicht Windows XP zur Internetfreigabe sondern Linux, nämlich einen Linux-Router. Sie müssen also bei Ihrem Linux-Router (Linux-Distribution Ihrer Wahl bzw. fli4l) das MTU-Problem lösen. Benutzen Sie bisher die PPPoE-Implementation, die bereits ab Kernel 2.4 und höher im Kernel erhalten ist, dann verwenden Sie testweise statt dessen einfach mal die Roaring Penguing - PPPoE-Lösung, die schon seit langem eine MSS-Clamp-Funktion besitzt.
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