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- GEM
- (1989) Grafische, Windows-ähnliche Benutzeroberfläche von Digital
Research.
- GIF
- (1999) Das für die Firma Compuserve entwickelte graphics interchange
format GIF [sprich: "Dschif"] ist ein verlustfrei komprimierendes,
platzsparendes Rastergrafikformat, welches heute vor allem für Farbgrafiken
mit scharfen Kontrastkanten, einfarbigen Flächen und transparenten Bereichen
verwendet wird. Es ist neben dem JPEG-Format das am
häufigsten im WWW anzutreffende Grafikformat.
GIF-Grafiken haben maximal 256 verschiedene Farben aus einer in der Grafik
enthaltenen Palette. Jede Palettenfarbe hat dabei eine von 16,7 Millionen
möglichen Farbnuancen.
Die ersten digitalisierten Farbfotos mit nennenswerter Verbreitung in einem
DFÜ-Netz wurden in den 80er Jahren als GIF-Grafiken abgelegt. [Literaturtip:
c't 10/1999, S. 86]
- Grafikkarte
- (1998) Gerätekomponente in modular aufgebauten Computern, welche zur
Ansteuerung eines Bildschirms notwendig ist. Die erste (brauchbare)
Grafikkarte in IBM-kompatiblen PCs war die Hercules-Grafikkarte.
Sie hatte noch keinen eigenen Speicher, sondern griff über den
ISA-Bus auf den Hauptspeicher des Rechners zu. Dafür
war gleich noch die Druckerschnittstelle auf ihr untergebracht. Heutige
Grafikkarten haben oft mehrere Megabyte Bild- und Texturspeicher, spezielle
Prozessoren zur 3D-Koordinatenberechnung und zur schnellen Bildmanipulation.
- Grafiktreiber
- (1993) Interface-Programm, das den Zugriff
eines Anwenderprogramms auf beliebige Ausgabegeräte ermöglicht.
WordPerfect-Bildschirmtreiber haben die Dateinamenerweiterung ".VRS",
Borland-Grafiktreiber enden auf ".BGI".
- GRAPHCNV
- (1993) Grafikkonvertierungsprogramm von WordPerfect, welches Grafiken
unterschiedlicher Formate ins WordPerfect-Grafikformat konvertieren sowie die
Farbpalette von WP-Grafiken ändern kann.
- Graphics Workshop
- (1993) Sharewareprogramm der amerikanischen Softwarefirma Alchemy
Mindworks zur Konvertierung verschiedener Rastergrafikformate untereinander.
Mit Graphics Workshop können Sie zum Beispiel GIF-Bilder ins
WordPerfect-Grafikformat konvertieren.
- Großcomputer
- (1993) Ein nicht mehr ganz klar umrissener Begriff. Ein Großcomputer
(Mainframe) ist ungefähr alles, was größer ist als eine Waschmaschine und von
einer Vielzahl von Anwendern mit räumlich verteilten Endgeräten (Bildschirme,
Terminals) gleichzeitig genutzt werden kann. Großcomputer werden heute überall
dort verwendet, wo große Datenmengen zentral verwaltet werden (Flensburg).
- GUID
- (1999) Der global unique identifier ist eine
weltweit eindeutige Identifizierungsnummer, mit der Dateien versehen werden,
die mit einem Programm der Sammlung "Microsoft Office 97" bearbeitet wurden.
Diese Nummer enthält unter anderem die Hardwareadresse der Netzwerkkarte, so
daß jeder Text eindeutig dem PC zugeordnet werden kann, auf dem er geschrieben
wurde. Als entdeckt wurde, daß diese Nummer unter anderem bei der
Registrierung von Windows 98 über eine
Internetverbindung an die Firma Microsoft
gesendet wird, die somit in der Lage ist, eine Datenbank aufzubauen, durch die
sie jedes weltweit versandte Dokument seinem Autor zuordnen kann, entzog sich
Microsoft dem aufkommenden Skandal, indem sie dies als Versehen darstellte und
ein kleines Hilfsprogramm (Propfix.exe) anbot, mit dem sich die GUID entfernen
lassen soll. Pikanterweise muß man, damit Propfix überhaupt funktioniert,
zuerst den Microsoft Internet Explorer 4.0 installieren, der nach der
Installation ungefragt eine Internetverbindung zu Microsoft aufbaut und
"Informationen über von Microsoft hergestellte Software" an Microsoft
überträgt.

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