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- Paintbrush (1998)
- Ein durch Windows 3 bekanntes, von der Firma ZSoft geschriebenes,
pixelorientiertes Malprogramm. Wurde mit Windows 95
zu MS Paint.
- Palette
- In Grafikdateien existiert oft eine Tabelle, in der die Farbwerte der
einzelnen Farbnummern kodiert sind. Meist sind hier für jede Farbnummer in
drei Bytes die Rot-, Grün- und Blauanteile in Werten von 0 bis 255
festgehalten.
- Parity
- (2000) Das "Parity-Bit" ist ein zusätzliches Bit einer Informationsgruppe,
das angibt, ob die Anzahl der gesetzten übrigen Bits gerade (even) oder
ungerade (odd) ist. Die RAM-Speicher der
ersten PCs hatten neun Bit pro Byte: acht für die eigentliche Information und
das neunte für die Parity-Kontrolle. Aus Kostengründen wird heute fast immer
auf diese Kontrolle verzichtet.
Bei einer Datenübertragung kann durch die Stimmigkeit der Parity-Bits auf eine
gewisse Wahrscheinlichkeit der Fehlerfreiheit geschlossen werden. Da es jedoch
weit zuverlässigere Verfahren der Fehlererkennung gibt, verzichtet man bei
Datenübertragungen heute ebenfalls sehr oft auf das Parity-Bit.
- Partition
- (1998) Bereich einer Festplatte, der über ein eigenes Dateisystem verfügt
und vom DOS mit einem "Laufwerksbezeichner"
angesprochen wird. Einer Festplatte mit drei Partitionen sind zum Beispiel die
drei Laufwerksbezeichner C:, D: und E: zugeordnet.
- Pixel
- (2000) Ein Bildpunkt einer Rastergrafik wird im Amerikanischen "Picture
Element" oder "Picture Cell" genannt; kurzgenuschelt entsteht daraus "Pixel".
Bei Bildaufnehmern von Video- und Digitalkameras wird unseriöserweise gerne
eine Pixelzahl angegeben, die viermal so groß ist wie die Zahl der tatsächlich
erzeugten Bildpunkte, weil diese mit je vier lichtempfindlichen Zellen
aufgenommen werden (zwei für grünes, eine für rotes und eine für blaues
Licht). Damit der Trick nicht auffällt, werden gelegentlich 75% der Bildpunkte
einfach interpoliert. Siehe DPI.
- Plotter
- (2000) Grafisches Ausgabegerät, bei dem früher Stifte mechanisch über ein
Blatt Papier oder Folie bewegt wurden (Stiftplotter). Heute sind Plotter
gebräuchlich, die eine Vektorgrafik zuerst in einem eigenen, etliche MByte
großen Bildspeicher aufbauen, worauf dann die Ausgabe wie bei einem Drucker
zeilenweise erfolgt. Die meisten heutigen Plotter sind eigentlich nichts
anderes als sehr breite Tintenstrahldrucker.
- PLT2DXF
- (1993) Shareware-Programm zur Konvertierung
einer Plotdatei in eine DXF-Datei. AutoCAD-Anwender
können so Daten aus fast jedem Grafikprogramm importieren, einschließlich
eigener Plots, die z. B. mit verdeckten Linien geschrieben wurden und nun als
Block in jeder AutoCAD-Zeichnung weiterverwendet werden können. Anfragen dazu
bitte an den Autor.
- Postscript
- (1993) Seitenbeschreibungssprache für Drucker, die so komplex ist, daß
Postscript-Drucker eine hochentwickelte CPU benötigen, um überhaupt in
vertretbarer Zeit zu begreifen, was Sie von ihnen verlangen.
- PrintGL
- (1993) Ein Shareware-Programm von Ravitz Software zur Ausgabe von
HPGL-Dateien auf beliebigen Ausgabegeräten. Ermöglicht auch die Umsetzung von
exotischen Plotdateien in ein Format, welches von ZEIGWPG oder PLT2DXF
weiterverarbeitet werden kann.
- Proprietär
- (1997) Ein etwas ungebräuchliches Wort für "Eigentümer". Als Adjektiv
verwendet, bezeichnet es im EDV-Bereich herstellerspezifische Entwicklungen,
die keine Rücksicht auf Standardisierungen nehmen.
- Protokoll
- (1997) Verfahren zur kontrollierten Übermittlung von Daten.
- Public Domain
- (1993) Software, die von ihren Urhebern zur
kostenlosen Nutzung und öffentlichen Verbreitung freigegeben wurde. Dies
geschieht zum Teil aus Uneigennützigkeit und zum Teil, weil sich die Autoren
zur Freigabe der Rechte verpflichtet haben: In Amerika müssen bestimmte im
öffentlichen Auftrag entstandene Programme grundsätzlich als public domain
ausgewiesen werden. Oft werden Shareware-Programme in Unkenntnis der
Nomenklatur fälschlicherweise als "public domain" ausgegeben, obwohl
die Nutzung kostenpflichtig ist.

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