
In diesem Abschnitt finden Sie weitere Informationen dazu, wie der Speicher entsteht und in den Computer gelangt.
Wie bereits in der Einführung erwähnt, ist der DRAM-Chip der gebräuchlichste Speicherchip. Chips Dieser Art werden in großen und hochspezialisierten Fertigungsanlagen hergestellt. Im Anschluß daran verwenden Hersteller von Speichermodulen (wie z.B. Kingston) die Chips, um unterschiedliche Speichermodule herzustellen. Diese Produkte gelangen dann über verschiedene Vertriebskanäle zu den Endbenutzern, die sie in Computern installieren.
Damit die Speichermodule ihre Arbeit leisten können, müssen sie in direkter Verbindung zur CPU des Computers stehen. Früher wurde der Speicher direkt auf die Systemplatine (auch Schaltkreisplatine oder Steuerplatine genannt) des Computers gelötet. Mit wachsendem Speicherbedarf war es nicht mehr möglich, alle Speicherchips auf der Systemplatine anzubringen.
SIMMs und SIMM-Sockel gewannen somit an Bedeutung. Mit Hilfe des SIMM-Formats läßt sich der Speicher auf flexible Weise aufrüsten, da SIMMs auf der Systemplatine weniger Platz beanspruchen.
Horizontaler DRAM
Entscheidender Vorzug des SIMM-Speichers liegt darin, daß große Speichermengen in einem kleinen Bereich Platz finden. Einige 72polige SIMMs enthalten 20 DRAM-Chips und mehr. Vier dieser SIMMs enthielten 80 DRAM-Chips und mehr. Wenn diese 80 Chips horizontal auf der Systemplatine installiert werden, würden sie einen Oberflächenbereich von etwa 53 cm2 einnehmen. Dieselben 80 DRAM-Chips auf vertikal installierten SIMMs nehmen dagegen etwa 22 cm2 ein.
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Der auf einer typischen Systemplatine installierte Speicher kann folgendermaßen aussehen:
Dieses Beispiel zeigt eine Systemplatine mit einem festgelöteten Speicher von 4 Megabyte. Außerdem verfügt sie über vier SIMM-Sockel für Speichererweiterungen, zwei davon enthalten SIMMs..
Der Speicher des Computers ist in sog.
Speicherbänke
aufgeteilt. Die Anzahl der Speicherbänke und deren spezifische Konfiguration
sind von Computer zu Computer verschieden. Entscheidend ist die CPU des
Computers sowie die Art und Weise, in der die CPU Informationen empfängt. Die
Anforderungen der CPU bestimmen die Anzahl der Speichersockel, die in einer Bank
benötigt werden.
Da es nicht möglich ist, sich an dieser Stelle mit jeder denkbaren
Speicherkonfiguration zu befassen, soll hier auf ein System zur Beschreibung von
Speicherkonfigurationsanforderungen, das sog.
Bankschema
genauer eingegangen werden. Ein Bankschema ist ein Diagramm aus Zeilen und
Spalten, aus dem die Anzahl der Speichersockel in einem System hervorgeht. Die
folgende Darstellung zeigt ein theoretisches Banklayout, nicht das Layout einer
täglichen Systemplatine. Es soll Ihnen dabei helfen, bestehende
Konfigurationsanforderungen rasch zu bestimmen, wenn Sie Speicherkomponenten
hinzufügen möchten.
Kingston verwendet das Bankschemasystem, um den Kunden die Konfigurationsregeln unterschiedlicher Computersysteme auf einfache Weise näherzubringen. Das Bankschemasystem wird in der Produktdokumentation von Kingston verwendet, zu der das Kingston Upgrade Handbuch (ein gedrucktes Dokument) sowie ein elektronisches Referenzsystem namens KEPLER gehören.
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