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:: Tips und Tricks zu WindowsXP ::
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DIE BEARBEITUNG DER REGISTRY ERFOLGT
AUF EIGENE GEFAHR. ES WIRD KEINERLEI HAFTUNG FÜR EVENTUELL ENTSTEHENDE
SCHÄDEN ÜBERNOMMEN. ALLE ANGABEN SIND OHNE GEWÄHR. DES WEITEREN BEZIEHEN
SICH DIE ANGABEN AUF DIE REGISTRIERUNG VON WINDOWS XP. WINDOWS 95/98
BESITZT u.U. EINE ANDERE ORDNERSTRUKTUR UND NAMENSGEBUNG.
Wem das zu kompliziert ist, der lädt sich am besten das kostenlose
von Microsoft angebotene Tool
Powertoys XP herunter. Mit diesem Tool können viele Einstellungen
unkompliziert und über eine grafische Oberfläche vorgenommen werden.
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Aufbau der
Registrierungsdatenbank |
| Windows 95/98/NT/XP speichert
Konfigurationsdaten in einer binären, hierarchisch organisierten
Datenbank die in maximal 5 Hauptschlüssel unterteilt ist. Die
Unterteilungen enthalten weitere Schlüssel, welche wiederum weitere
Schlüssel enthalten können. Die Aufteilung der Registrierungsdatenbank
ist viel genauer wie zu damaligen Windows 3x-Zeiten der entsprechenden
INI.-Dateien in Sektionen. Jeder Schlüssel kann weitere Schlüssel und
Werteinträge enthalten. Werteinträge setzen sich aus drei Teilen wie
folgt zusammen: "Name", "Datentyp" zugewiesener "Wert".
Der Aufruf des Windows Registrierungseditors erfolgt über
"Start/Ausführen..." mit dem Befehl "regedit.exe" oder "regedt32.exe".
Die Windows Registrierung ist der zentrale Speicherort aller
Einstellungen rund um Windows. Bevor Änderungen vorgenommen werden,
sollte die Registry gesichert bzw. exportiert werden. Wahlweise
komplett, oder entsprechend einzelne Bereiche in denen die
Änderungen vorgenommen werden sollen (Schlüssel / Unterschlüssel). Im
Menü "Datei" befindet sich der Untermenüpunkt "Exportieren". Über
diesen Befehl wird die Registry oder Teile von ihr in eine ".reg"-Datei
exportiert. Um einzelne Schlüssel oder Unterschlüssel zu exportieren
müssen diese vorher markiert werden.
DIE BEARBEITUNG DER REGISTRY KANN SCHWERWIEGENDE FEHLER NACH SICH
ZIEHEN. IM SCHLIMMSTEN FALL KANN WINDOWS NICHT MEHR BOOTEN.
Schlüssel und deren Bedeutung:(Beispiel)
HKEY_CLASSES_ROOT
Dieser auf den Hauptschlüssel "HKEY_LOCAL_MACHINE\ Software\Classes"
verweisende Hauptschlüssel beinhaltet unter anderem eine lange Liste
von Datei-Erweiterungen (z.B. *.exe oder *.bmp). Die erweiterungen
haben zwar überwiegend keine Unterschlüssel, sie besitzen aber
Zeichenketten-Werte wie "EXEFILE" für EXE-Dateien (ausführbare
Dateien) und "Paint.Picture" für BMP-Dateien (Bild Dateien). Die
Unterschlüssel für diese Zeichenketten befinden sich im Zweig "Classes".
In diesen Unterschlüsseln befinden sich weitere Unterschlüssel wie
z.B. "DefaultIcon" ( Als "DefaultIcon" werden die
Symbole des entsprechenden Dateityps bezeichnet, mit denen der
Dateityp in der "Shell" angezeigt wird. Der Unterschlüssel "Shell"
beinhaltet Angaben über das Öffnen und Drucken des Dateityps. Der
Unterschlüssel "Shellex" beispielsweise enthält eine Liste der
"Shell Extensions". Damit sind die Erweiterungen des
Kontextmenüs und der Registerkarte für die Einstellungen sowie weitere
von WindowsXP-Shell unterstützte "PlugInSoftware" und "PlugInKomponenten"
gemeint. Der Hauptschlüssel "HKEY_CLASSES_ROOT" ist also nichts
weiteres als eine mit Anweisungen vollgepackte Datenbank. Mit diesen
Angaben behandelt die Shell gewöhnliche Dateien so, als würde es sich
um Dokumente handeln deren internes Dateiformat der Shell bekannt ist.
Wenn man also mit der rechten Maustaste auf eine ".BMP" klickt und
im Kontextmenü "öffnen" wählt, dann durchsucht die Shell den
Hauptschlüssel "HKEY_CLASSES_ROOT" nach einem ".BMP" Eintrag.
Wurde dieser gefunden, fragt die Shell nach dem Kommando Öffnen der
".BMP" Datei.
HKEY_CURRENT_USER
Dieser Schlüssel ist ein Verweis auf den"HKEY_CURRENT_USERS"-Profilschlüssel.
Wird "HKEY_CURRENT_USER" und der bezüglich des aktuell
angemeldeten Users unter "HKEY_USERS" geöffnet. Wird man
feststellen das deren Inhalte identisch sind. Jede Änderung in "HKEY_USERS"
bezieht sich also auf "HKEY_CURRENT_USER". Warum also einen
"doppelten Schlüssel"? Jede Anwendung läßt sich individuell
konfigurieren. Arbeitet User_2 mit derselben Anwendung wie
User_1(natürlich unter seinem eigenen Konto), kann er sich die
Software nach seinen eigenen Bedürfnissen anpassen. Ohne die schon
vorhandene private Konfiguration von User_1 unbrauchbar zu machen. Die
Einstellungen werden unter "HKEY_CURRENT_USER\"Software\FirmenName\ProduktName\Version
gespeichert. Jeder bekommt nur seine eigene Konfiguration zu sehen
wenn er das Programm startet. Das Ganze setzt natürlich voraus, das
die entsprechende Anwendung gebrauch von der Registrierung macht und
sich an deren Spielregeln hält. Voll ausnutzen tun dies die
32bit-Anwendungen, 16bit-Anwendungen sind davon weniger betroffen.
HKEY_LOCAL_MACHINE
Das Betriebssystem legt unter diesem Schlüssel
Computerinformationen ab. Dieser Schlüssel beinhaltet wiederum
Unterschlüssel usw. Der Unterschlüssel Hardware beispielsweise enthält
die installierte Hardware. Der Unterschlüssel "System" enthält
Informationen zur Hardwarekonfiguration (Dateisysteme, virtuelle
Gerätetreiber etc.). Die Daten sind an dieser Stelle in "Control
Sets" angeordnet. Jeder dieser Control Sets beschreibt eine
komplette Hardwarekonfiguration. Die aktuelle Konfiguration kann im
Unterschlüssel "System\CurrentControlSet" angeschaut werden.
Aktuelle globale Softwareeinstellungen für WindowsXP und
Anwendungen sind unter "HKEY_LOCAL_MACHINE\Software" enthalten.
Dieser Bereich der Registrierung wird oft von Win32-Setup-Programmen
verwendet wenn neue Anwendungen installiert werden.
Informationen über Dateierweiterungen und deren Shell-Behandlung,
findet man unter "HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Classes". Direkt
angesprochen werden diese Dateien aber normalerweise über "HKEY_CLASSES_ROOT".
HKEY_USERS
Dieser Schlüssel enthält Anwender- und Konfigurationsinformationen.
In dem Unterschlüssel "Default" ist das Standardprofil jener
Anwender gespeichert, die nicht mit einem persönlichen Profil
arbeiten. Wird hingegen mit einem persönlichen Profil gearbeitet, so
wird dieses Profil in einem Unterschlüssel mit dem Profilnamen des
entsprechenden Anwenders abgelegt. Diesen Unterschlüssel findet man in
"HKEY_USERS". Der Name des Profils beginnt immer mit einem "S"
(z.B. S-6-2-6789) Der Name des Profils ist die Sicherheits-ID des
Anwenders. Einen Überblick der gespeicherten Profile erhält man unter
"HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Mircrosft\Windows NT\CurrentVersion\ProfileList".
Das persönliche Profil eines einzelnen Anwenders wird während der
Laufzeit in eine PWL-Datei im Windows-Verzeichnis generiert. Abgelegt
wird es im Verzeichnis "Profiles" ("%SYSTEMROOT%\Profiles\Name
des Anwenders"). Die Unterschlüssel enthalten unter anderem so
genannte "AppEvents". AppEvents steht z.B. für Systemklänge,
Bildschirmhintergrund, Tastatur etc.).
HKEY_CURRENT_CONFIG
Dieser Schlüssel enthält spezielle Konfigurationsinformation über
die Hardwarekonfiguration mit der gebootet wurde.
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Optimales Anordnen der
Startdateien |
| Durch die optimale Zuordnung und
Defragmentierung der Boot-Dateien werden diese direkt hintereinander auf
der Festplatte angeordnet. Die Einstellung zu diesem Feature findet man
unter:
"HKEY_LOCAL_MACHINE\
SOFTWARE\Microsoft\Dfrg\BootOptimizeFunction"
- Der Wert "Enable" muss auf "Y" stehen.
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Auto-Speicherung des Desktop
aktivieren / deaktivieren |
| Beim beenden von Windows2000 und XP
merkt sich das System standardmäßig die Konfiguration der
Desktopoberfläche. Die entsprechenden Registrywerte werden beim Beenden
mit den Nutzereinstellungen gespeichert. Um nach jedem LogIn mit
denselben zuvor festgelegten Desktop zu starten, ist folgender Eintrag
in der Registry nötig:
"HKEY_USERS\
.Default\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer"
- Hier muß die Zeichenfolge "NoSaveSettings" angelegt werden.
Beim Wert "01" speichert Windows Die Oberflächeneinstellung nach
Beendigung einer Sitzung nicht. Der Wert "0" aktiviert diese
Funktion.
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Beschleunigung des Startmenüs
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| Auf den verzögerten Aufbau der
Unterverzeichnesse im Startmenü kann man gut verzichten. Die Einstellung
findet man unter:
"HKEY_CURENT_USER\
Control Panel\Desktop"
- Der Wert von "MenuShowDelay" muss auf "0" gesetzt
werden.
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Ändern des Lizenzinhabers
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| Manchmal kommt es vor das der
Lizenzinhaber nachträglich geändert werden muss (z.B. beim Erwerb eines
gebrauchten Rechners). Die Einstellung findet man unter:
"HKEY_LOCAL_MACHINE\
SOFTWARE\ Microsoft\WindowsNT\CurrentVersion"
- Die Daten lassen sich in den Feldern "RigisteredOwner"
und "RegisteredOrganisation" entsprechend ändern.
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Ändern des Installationspfades
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| Viele User haben den Inhalt der
WindowsXP-CD auf die Festplatte kopiert. Um bei nachträglichen
Installationen von der WindowsXP-CD den Installationspfad nicht jedes
mal manuell einzugeben, ist eine kleine Änderung in der Registry
hilfreich. Die Einstellung findet man unter:
"HKEY_LOCAL_MACHINE\
SOFTWARE \Microsoft\windowsNT\CurrentVersion"
- Den Wert des Schlüssels "SourcePath" passt man seinen
Wünschen entsprechend an.
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Deaktivieren desError-Beep-Sounds
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| Beim Anklicken einer nicht aktivierten
Schaltfläche beispielsweise, erzeugt Windows einen Error-Beep. Um den
nervigen Error-Beep zu deaktivieren reicht ein kleiner Eingriff in die
Registry. Die Einstellung findet man unter:
"HKEY_CURRENT_USER\
Control Panel\Sound"
- Dem Eintrag "Beep" weist man den Wert "no" zu.
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Ausblenden der Dokumente |
| Das Dokumentenmenü unter "Start/Zuletzt
verwendete Dokumente" ist zwar einerseits recht praktisch,
andererseits ist es aber auch ein Datenschutzrisiko. Unbefugte können so
relativ einfach und schnell ermitteln welche Dokumente zuletzt
bearbeitet oder aufgerufen wurden. Dieses Feature läß:t sich in der
Registry deaktivieren. Die Einstellung findet man unter:
"HKEY_CURRENT_USER\ Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer"
- Im Menü unter "Bearbeiten / Neu" wird zunächst ein neuer
Binärwert "NoRecentDocsMenu" erstellt. Diesem wird der Wert "01
00 00 00" zugewiesen. Nach dem Reboot ist der Eintrag "Zuletzt
verwendete Dokmente" verschwunden.
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| Löschen der Einträge aus
"Dokumente", "RUN", und "URL-History".
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| Beim öffnen von Dokumenten usw. werden
die letzten geöffneten Dokumente unter "Start - Dokumente" angezeigt,
bis diese duch neuere Dokumente ersetzt werden. Ebenso werden auch in
der Registry unter "RUN" und in der URL-History die letzten Einträge
gespeichert. Wenn der Ordner immer automatisch beim Herunterfahren des
Rechners gelöscht werden soll, ist ein kleiner Eingriff in der Registry
nötig:
"HKEY_CURRENT_USER\
Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer
- Dort muß ein neuer Datentyp "REG_DWORD" mit der Bezeichnung "ClearRecentDocsOnExit"
erstellt werden. Diesem muß der Wert "1" zugewiesen werden.
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Systemstart mit eigener Meldung
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| Um beim Systemstart ein Popup-Fenster
mit einer individuellen Meldung und eigens festgelegtem Fenstertitel zu
erhalten sind folgende Einstellungen nötig
"HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\
Microsoft\WindowsNT\CurrentVersion\Winlogon"
- Der entsprechende Fenstertitel wird unter "LegalNoticeCaption"
und die eigentliche Meldung unter "LegalNoticeText" eingetragen.
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|
Windows-Versionsnummer auf dem
Desktop sichtbar |
| Die Windows-Versionsnummer sucht man
wahrscheinlich vergebens wenn sie benötigt wird. Ein kleiner Eingriff in
der Registry bewirkt das die Windows-Versions- und Build-Nummer auf dem
Desktop angezeigt wird. Die Einstellung findet man unter:
"HKEY_CURRENT_USER\
ControlPanel\Desktop"
- Dem Feld "PaintDesktopVersion" muss der Wert "1"
zugewiesen werden. Existiert das Feld nicht, muss es vom Datentyp "Zeichenfolge"
angelegt werden.
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Mehr als 2 Downloads im
Internet-Explorer |
"HKEY_CURRENT_USER\
Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Internet Settings"
- Über das Menü "Bearbeiten / Neu / DWORD-Wert" werden
zunächst folgende Einträge erstellt:
"MaxConnectionsPer1_0Server" - Der Default-Wert ist 4
"MaxConnectionsPerServer" - Der Default-Wert ist 2
Bei den Werten handelt es sich um die maximalen Verbindungen pro
Webseite für HTTP-1.0- bzw. HTTP-1.1-Server. Möchte man nun mehr
gleichzeitige Downloads erreichen, müssen die Werte entsprechend
erhöht werden. Beispielsweise "16" für "MaxConnectionsPer1_0Server"
und "8" für "MaxConnectionsPerServer".
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Den Ordner "Programme" ändern
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| Einige werden ihre Programme nicht
unter "C:\Programme" installiert haben sondern auf einer anderen
Partition. Um bei der Installation eines neuen Programms den
Standardpfad nicht jedes mal manuell zu ändern, sollte die "Default-Vorgabe"
in der Registry geändert werden:
"HKEY_LOCAL_MACHINE\
Software\Microsoft\Windows\Current Version"
- Die Änderung des Pfades wird in dem Eintrag "ProgramFilesDir"
festgelegt und entsprechend geändert.
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Nutzung von "Windows-Update"
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| Vor dem Download eines neuen
WindowsXP-Updates muss Windows erst registriert/aktiviert werden. Um
dieses zu umgehen ist folgender Eingriff in der Registry notwendig:
"HKEY_LOCAL_MACHINE\
SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion"
- Dem Schlüssel "RegDone" muß der Wert "1"
zugewiesen werden.
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Mehr Komfort im Kontextmenü -
Dateien mit Notepad öffnen |
| Um unbekannte Dateien im
Windows-Explorer mit dem Editor zu öffnen, muß in der Registry ein
Schlüssel angelegt werden. Folgender Eintrag ist dazu notwendig:
"HKEY_LOCAL_MACHINE\
Software\Classes\Unknown\Shell\"
- Per " Bearbeiten / Neu / Schlüssel" wird nun der
Schlüssel "Notepad" angelegt. Dazu muß der Unterschlüssel "command"
mit dem Wert "1" ergänzt werden.
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Tunen der Speicherverwaltung
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| Besitzt der Rechner mindestens 256MB
Arbeitsspeicher, läßt sich über die Registry etwas mehr Power aus dem
Memory holen. Folgende Einstellungen sind dazu notwendig:
"HKEY_LOCAL_MACHINE\
SYSTEM\CurrentControlSet\Control\SessionManager\MemoryManagement"
- Dem Wert "IOPageLockLimit" muß 1/8 des vorhandenen
Arbeitsspeichers zugewiesen werden (maximal "65536"). Mit diesem Wert
wird die Größe der Seiten festgelegt die bei Arbeitsspeichermangel auf
die Festplatte ausgelagert werden. Sollte der Eintrag "IOPageLockLimit"
fehlen, so muß dieser über "Bearbeiten / Neu / DWORD" angelegt
werden.
Verfügt man über genügend Arbeitsspeicher, steht einer Optimierung
des Festplatten-Cache nichts im Wege. Dazu vergrößert man den Wert "LargeSystemCache"
auf "1". Um das Auslagern des Speichers auf langsame
Festplatten zu verhindern (genügend Arbeitsspeicher ist ja vorhanden),
muß bei " DisablePagingExecutive" der Wert auf "1"
gestellt werden. Macht Windows aufgrund zu wenigen Arbeitsspeichers
probleme, muß der Wert wieder auf "0" gestellt werden.
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Eigener Logon-Screensaver
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| Nach dem Booten erscheint die
Benutzeranmeldung. Wenn sich hier niemand nach einer bestimmten Zeit
anmeldet, startet WindowsXP den Standardbildschirmschoner. Dieser läßt
sich nach eigenen Wünschen konfigurieren. Die Einstellungen findet man
unter:
"HKEY_USER\
Default\Control Panel\Desktop"
- Unter "SCRNSAVE.EXE" wird der Bildschirmschoner
festgelegt. Der standardmäßig eingetragene "logon.scr" läßt sich
durch andere Bildschirmschoner ersetzen. Weitere Bildschirmschoner
findet man unter "C:\WINDOWS\System32 mit der Dateiendung ".scr
".
Unter "ScreenSaveTimeOut" läßt sich der
Aktivierungsintervall konfigurieren. Der Default-Wert beträgt "600".
Möchte man den Bildschirmschoner deaktivieren, muß unter "ScreenSaveActive"
der Wert "0" eingetragen werden.
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Klassische Suche |
| Der in der Bedienung etwas umständlich
ausgestattete Suchassistent von WindowsXP läßt sich durch einen kleinen
Eingriff in der Registry wieder benutzerfreundlicher und im gewohnten
Windows2000/ME-Stil modifizieren. Folgender Schritt ist dazu notwendig:
"HKEY_CURRENT_USER\
Sotware\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\CabinetState\"
- Im rechten Fenster muß nun eine neue Zeichenfolge mit dem Namen
"Use Search Asst" angelegt und mit dem Wert "no" versehen
werden. Mit dem Wert "yes" wird der standardmäßige WindowsXP
Suchassistent wieder hergestellt.
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| Deaktivieren des
Windows-Scripting-Host |
| Der Windows-Scripting-Host trägt die
Schuld daran, daß sich Mailviren die in VB oder beispielsweise in
Javascript programmiert sind, ausgeführt werden. Um den WSH unter
WindowsXP zu deaktivieren sind folgende Schritte notwendig:
"HKEY_LOCAL_MACHINE\
Software\Microsoft\Windows Script Host\Settings"
- Hier muß eine neue Zeichenfolge "Enable" angelegt werden
der man dann den Wert "0" zuweist. Um den WSH wieder zu
aktivieren, muß der Wert von "0" auf "1" geändert werden.
In älteren Windows-Versionen funktioniert diese Vorgehensweise
nicht, jedoch eine andere einfache Lösung in der Registry:
"HKEY_CLASSES_ROOT" - Wenn hier folgende Schlüssel "VBS"
und "JS" in "VBX" und "JVS" umbenannt werden, ist
man vor Scriptschädlingen sicher.
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Fensterinhalt beim Ziehen
verbergen |
| Standardmäßig zeigt Windows den Inhalt
beim Ziehen der Fenster mit der Maus an. Diese Einstellung läßt sich für
den Benutzer oder individuell für alle deaktivieren, ggf. muß neu
gestartet werden bevor die Einstellungen wirksam werden. Die Einstellung
für alle Benutzer:
"HKEY_USERS\
.Default\ControlPanel\Desktop\DragFullWindows"
- Hier muß der Wert "0" eingetragen werden.
Die individuelle Einstellung:
"HKEY_CURRENT_USER\
ControlPanel\DesktopDragFullWindows"
- Hier muß der Wert ebenfalls auf "0" gestellt werden.
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Das Browsen beschleunigen
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| Da Windows2000 und -XP beim Browsen mit
dem Internet- oder Windows-Explorer jedesmal gemeinsam genutzte Dateien
auf eventuell geplante Tasks untersucht, kann es zu verzögerungen von
einigen Sekunden kommen. Desweiteren kommt die Suche nach terminierten
Diensten im Netzwerk hinzu. Diese Funktionen sind in der Registry leicht
deaktivierbar.
"HKEY_LOCAL_MACHINE\
Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\RemoteComputer\NameSpace"
- Der Eintrag {d6277990-4c6a11cf-8d87-00aa0060f5bf} weist
Windows an, nach den oben genannten Vorgängen zu suchen. Durch Löschen
des Schlüssels läßt sich dies unterbinden. Er sollte vorher allerdings
gesichert werden.
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Löschen der Passwörter |
| Vergeßliche Anwender stehen leider
immer wieder vor dem Problem, bei aktiviertem Screensaver mit
Passwortschutz und vergessenem Passwort, den Rechner neu zu starten. Das
nachträgliche Löschen des Passwortes (natürlich erst nach erfolgtem
reboot) ist über den folgenden Registryschlüssel möglich:
"HKEY_Users\
.Default\ControlPanel\Desktop\"
- Der Wert ScreenSave_Data ist lediglich zu löschen.
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Aktivieren / deaktivieren des
Verzeichnisschutzes |
| Standardmäßig schützt WindowsXP die
Systemdateien durch einen Meldescreen. Für Anfänger ist dies ein
wirksamer Schutz gegen das versehentliche Löschen oder Bearbeiten dieser
Dateien. Für geübte Anwender jedoch, die Windows über diese Dateien
konfigurieren möchten, ist das dauernde wegklicken des Meldescreens
störend. Der Verzeichnisschutz läßt sich über die Registry dauerhaft für
einzelne Ordner aktivieren bzw. deaktivieren.
"HKEY_CURRENT_USER\
Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\WebView\BarricadedFolders"
- Der einzelne Verzeichnisschutz wird durch die Zuweisung des
Wertes 1 aktiviert und 0 deaktiviert.
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| Ausschließen von gefährlichen
Dateien |
| Für gefährlich eingestufte
Dateiendungen lassen sich bequem Ausnahmen definieren. Der Internet
Explorer 6 blockiert die Ausführung der entsprechenden Dateien dann
nicht mehr. Diese Einstellung sollte jedoch immer mit vorsicht und nur
kurzfristig vorgenommen werden. Aus Sicherheitsgründen ist es
empfehlenswert, hin und wieder zu überprüfen ob etwa schädliche
Programme diese Ausnahmen ohne Wissen des Benutzers nicht schon
vorgenommen haben um so weitere Attacken zu ermöglichen. Die
Einstellungen findet man unter:
"HKEY_LOCAL_MACHINE\
Software\Microsoft\InternetExplorer\UnsafeFiles\Exclude"
- Die ausgenommenen Dateiendungen sind als eigener Subkex, z.B.
/.EXE anzulegen.
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| MP3-Formate abspeichern im
Windows-MediaPlayer 8 |
| In den Standardeinstellungen des
MediaPlayer 8 sind die Konfigurationsoptionen unter "Extras / Optionen /
Musik kopieren - Kopiereinstellungen" nicht veränderbar. Nach einem
Eingriff in die Registry ist es aber dennoch möglich Musikdateien im
MP3-Format ab zu speichern.
"HKEY_LOCAL_MACHINE\
Software\Microsoft\Mediaplayer"
- Durch einen Rechtsklick mit der Maustaste auf den Ordner "Mediaplayer"
"Neu / Schlüssel" muß zunächst ein "Subkey" Namens "Settings" erstellt
werden. In diesem "Subkey" widerum wird ein weiterer "Subkey". Namens
"MP3Encoding" erstellt.
Im Subkey "MP3Encoding" werden jetzt über die rechte Maustaste folgende
neue "DWORD"-Einträge erstellt:
"LowRate" - mit dem Wert "0000dac0"
"HighRate" - mit dem Wert "0002ee00"
"MediumHighRate" - mit dem Wert "0001f400"
"MediumRate" - mit dem Wert "0000fa00"
Jetzt läßt sich im MediaPlayer 8 unter "Extras / Optionen / Musik
kopieren - Kopiereinstellungen" das gewünschte MP3-Format einstellen.
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Per VBS-Befehl den Arbeitsspeicher
leerräumen |
| DLL-Dateien und alle sich im
Arbeitsspeicher befindende Programme beanspruchen viel RAM ohne diesen
wieder herzugeben. Über einen VBS-Befehl kann man den RAM schnell und
effizient leerräumen.
Erstellt auf dem Desktop eine leere Textdatei mit dem Namen "RAM
räumen" oder ähnlich. In diese leere Textdatei schreibt Ihr folgende
Zeile: FreeMem = Space(64000000). Diese Datei
darf nunmehr nicht als Textdatei (.txt) abgespeichert werden sondern als
Visual-Basic-Script-Datei (.vbs). Durch einen
Doppelklick auf die Datei werden nun 64 Megabyte im RAM
freigeschaufelt.. Die 64000000 stehen nämlich für genau diesen Wert. Ist
Euer Rechner mitmehr als 512 Megabyte RAM ausgestattet, so könnt Ihr den
Wert auf 256000000 erhöhen.
ACHTUNG: Tragt nie mehr als die Hälfte des
Systemspeichers ein, da das System ansonsten instabil werden kann.
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Per VBS-Befehl den Arbeitsspeicher
defragmentieren |
| Beim gleichzeitigen öffnen und
schließen mehrerer Programme enstehen im RAM durch die verbleibenden
Reste und neu hinzukommenden Dateien rasch ein Speicherchaos. Was für
die Festplatte gilt, zählt auch für den RAM. Durch einen VBS-Befehl läßt
sich auch der dieser defragmentieren.
Erstellt auf dem Desktop eine leere Textdatei mit dem Namen "RAM
defrag" oder ähnlich. Ist Euer Rechner mit mehr als 128 Megabyte RAM
ausgestattet, empfiehlt sich der Befehl Mystring =
(80000000). Bei weniger als 128 Megabyte RAM sollte der
Befehl Mystring = (16000000) verwendet werden.
Diese Datei darf nunmehr nicht als Textdatei (.txt) abgespeichert werden
sondern als Visual-Basic-Script-Datei (.vbs).
Bei jedem Doppelklick auf diese Datei wird der RAM defragmentiert.
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