Tip´s Win XP

:Tips und Tricks zu WindowsXP ::

bulletAufbau der Registrierungsdatenbank
bulletOptimales Anordnen der Startdateien
bulletAuto-Speicherung des Desktop aktivieren / deaktivieren
bulletBeschleunigung des Startmenüs
bulletÄndern des Lizenzinhabers
bulletÄndern des Installationspfades
bulletDeaktivieren desError-Beep-Sounds
bulletAusblenden der Dokumente
bulletLöschen der Einträge aus "Dokumente", "RUN", und "URL-History".
bulletSystemstart mit eigener Meldung
bullet Windows-Versionsnummer auf dem Desktop sichtbar
bulletMehr als 2 Downloads im Internet-Explorer
bulletDen Ordner "Programme" ändern
bulletNutzung von "Windows-Update"
bulletMehr Komfort im Kontextmenü - Dateien mit Notepad öffnen
bulletTunen der Speicherverwaltung
bulletEigener Logon-Screensaver
bulletKlassische Suche
bulletDeaktivieren des Windows-Scripting-Host
bulletFensterinhalt beim Ziehen verbergen
bulletDas Browsen beschleunigen
bulletLöschen der Passwörter
bulletAktivieren / deaktivieren des Verzeichnisschutzes
bulletAusschließen von gefährlichen Dateien
bulletMP3-Formate abspeichern im Windows-MediaPlayer 8
bulletPer VBS-Befehl den Arbeitsspeicher leerräumen
bulletPer VBS-Befehl den Arbeitsspeicher defragmentieren

 

DIE BEARBEITUNG DER REGISTRY ERFOLGT AUF EIGENE GEFAHR. ES WIRD KEINERLEI HAFTUNG FÜR EVENTUELL ENTSTEHENDE SCHÄDEN ÜBERNOMMEN. ALLE ANGABEN SIND OHNE GEWÄHR. DES WEITEREN BEZIEHEN SICH DIE ANGABEN AUF DIE REGISTRIERUNG VON WINDOWS XP. WINDOWS 95/98 BESITZT u.U. EINE ANDERE ORDNERSTRUKTUR UND NAMENSGEBUNG.
Wem das zu kompliziert ist, der lädt sich am besten das kostenlose von Microsoft angebotene Tool Powertoys XP herunter. Mit diesem Tool können viele Einstellungen unkompliziert und über eine grafische Oberfläche vorgenommen werden.

 

Aufbau der Registrierungsdatenbank
Windows 95/98/NT/XP speichert Konfigurationsdaten in einer binären, hierarchisch organisierten Datenbank die in maximal 5 Hauptschlüssel unterteilt ist. Die Unterteilungen enthalten weitere Schlüssel, welche wiederum weitere Schlüssel enthalten können. Die Aufteilung der Registrierungsdatenbank ist viel genauer wie zu damaligen Windows 3x-Zeiten der entsprechenden INI.-Dateien in Sektionen. Jeder Schlüssel kann weitere Schlüssel und Werteinträge enthalten. Werteinträge setzen sich aus drei Teilen wie folgt zusammen: "Name", "Datentyp" zugewiesener "Wert".
Der Aufruf des Windows Registrierungseditors erfolgt über "Start/Ausführen..." mit dem Befehl "regedit.exe" oder "regedt32.exe". Die Windows Registrierung ist der zentrale Speicherort aller Einstellungen rund um Windows. Bevor Änderungen vorgenommen werden, sollte die Registry gesichert bzw. exportiert werden. Wahlweise komplett, oder entsprechend einzelne  Bereiche  in denen die Änderungen vorgenommen werden sollen (Schlüssel / Unterschlüssel). Im Menü "Datei" befindet sich der Untermenüpunkt "Exportieren". Über diesen Befehl wird die Registry oder Teile von ihr in eine ".reg"-Datei exportiert. Um einzelne Schlüssel oder Unterschlüssel zu exportieren müssen diese vorher markiert werden.

DIE BEARBEITUNG DER REGISTRY KANN SCHWERWIEGENDE FEHLER NACH SICH ZIEHEN. IM SCHLIMMSTEN FALL KANN WINDOWS NICHT MEHR BOOTEN.

Schlüssel und deren Bedeutung:(Beispiel)

HKEY_CLASSES_ROOT

Dieser auf den Hauptschlüssel "HKEY_LOCAL_MACHINE\ Software\Classes" verweisende Hauptschlüssel beinhaltet unter anderem eine lange Liste von Datei-Erweiterungen (z.B. *.exe oder *.bmp). Die erweiterungen haben zwar überwiegend keine Unterschlüssel, sie besitzen aber Zeichenketten-Werte wie "EXEFILE" für EXE-Dateien (ausführbare Dateien) und "Paint.Picture" für BMP-Dateien (Bild Dateien). Die Unterschlüssel für diese Zeichenketten befinden sich im Zweig "Classes". In diesen Unterschlüsseln befinden sich weitere Unterschlüssel wie z.B. "DefaultIcon" ( Als "DefaultIcon" werden die Symbole des entsprechenden Dateityps bezeichnet, mit denen der Dateityp in der "Shell" angezeigt wird. Der Unterschlüssel "Shell" beinhaltet Angaben über das Öffnen und Drucken des Dateityps. Der Unterschlüssel "Shellex" beispielsweise enthält eine Liste der "Shell Extensions". Damit sind die Erweiterungen des Kontextmenüs und der Registerkarte für die Einstellungen sowie weitere von WindowsXP-Shell unterstützte "PlugInSoftware" und "PlugInKomponenten" gemeint. Der Hauptschlüssel "HKEY_CLASSES_ROOT" ist also nichts weiteres als eine mit Anweisungen vollgepackte Datenbank. Mit diesen Angaben behandelt die Shell gewöhnliche Dateien so, als würde es sich um Dokumente handeln deren internes Dateiformat der Shell bekannt ist.
Wenn man also mit der rechten Maustaste auf eine ".BMP" klickt und im Kontextmenü "öffnen" wählt, dann durchsucht die Shell den Hauptschlüssel "HKEY_CLASSES_ROOT" nach einem ".BMP" Eintrag. Wurde dieser gefunden, fragt die Shell nach dem Kommando Öffnen der ".BMP" Datei.

 

HKEY_CURRENT_USER

Dieser Schlüssel ist ein Verweis auf den"HKEY_CURRENT_USERS"-Profilschlüssel. Wird "HKEY_CURRENT_USER" und der bezüglich des aktuell angemeldeten Users unter "HKEY_USERS" geöffnet. Wird man feststellen das deren Inhalte identisch sind. Jede Änderung in "HKEY_USERS" bezieht sich also auf "HKEY_CURRENT_USER". Warum also einen "doppelten Schlüssel"? Jede Anwendung läßt sich individuell konfigurieren. Arbeitet User_2 mit derselben Anwendung wie User_1(natürlich unter seinem eigenen Konto), kann er sich die Software nach seinen eigenen Bedürfnissen anpassen. Ohne die schon vorhandene private Konfiguration von User_1 unbrauchbar zu machen. Die Einstellungen werden unter "HKEY_CURRENT_USER\"Software\FirmenName\ProduktName\Version gespeichert. Jeder bekommt nur seine eigene Konfiguration zu sehen wenn er das Programm startet. Das Ganze setzt natürlich voraus, das die entsprechende Anwendung gebrauch von der Registrierung macht und sich an deren Spielregeln hält. Voll ausnutzen tun dies die 32bit-Anwendungen, 16bit-Anwendungen sind davon weniger betroffen.

 

HKEY_LOCAL_MACHINE

Das Betriebssystem legt unter diesem Schlüssel Computerinformationen ab. Dieser Schlüssel beinhaltet wiederum Unterschlüssel usw. Der Unterschlüssel Hardware beispielsweise enthält die installierte Hardware. Der Unterschlüssel "System" enthält Informationen zur Hardwarekonfiguration (Dateisysteme, virtuelle Gerätetreiber etc.). Die Daten sind an dieser Stelle in "Control Sets" angeordnet. Jeder dieser Control Sets beschreibt eine komplette Hardwarekonfiguration. Die aktuelle Konfiguration kann im Unterschlüssel "System\CurrentControlSet" angeschaut werden.
Aktuelle globale Softwareeinstellungen für WindowsXP und Anwendungen sind unter "HKEY_LOCAL_MACHINE\Software" enthalten. Dieser Bereich der Registrierung wird oft von Win32-Setup-Programmen verwendet wenn neue Anwendungen installiert werden.
Informationen über Dateierweiterungen und deren Shell-Behandlung, findet man unter "HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Classes". Direkt angesprochen werden diese Dateien aber normalerweise über "HKEY_CLASSES_ROOT".

 

HKEY_USERS

Dieser Schlüssel enthält Anwender- und Konfigurationsinformationen. In dem Unterschlüssel "Default" ist das Standardprofil jener Anwender gespeichert, die nicht mit einem persönlichen Profil arbeiten. Wird hingegen mit einem persönlichen Profil gearbeitet, so wird dieses Profil in einem Unterschlüssel mit dem Profilnamen des entsprechenden Anwenders abgelegt. Diesen Unterschlüssel findet man in "HKEY_USERS". Der Name des Profils beginnt immer mit einem "S" (z.B. S-6-2-6789) Der Name des Profils ist die Sicherheits-ID des Anwenders. Einen Überblick der gespeicherten Profile erhält man unter "HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Mircrosft\Windows NT\CurrentVersion\ProfileList". Das persönliche Profil eines einzelnen Anwenders wird während der Laufzeit in eine PWL-Datei im Windows-Verzeichnis generiert. Abgelegt wird es im Verzeichnis "Profiles" ("%SYSTEMROOT%\Profiles\Name des Anwenders"). Die Unterschlüssel enthalten unter anderem so genannte "AppEvents". AppEvents steht z.B. für Systemklänge, Bildschirmhintergrund, Tastatur etc.).

 

HKEY_CURRENT_CONFIG

Dieser Schlüssel enthält spezielle Konfigurationsinformation über die Hardwarekonfiguration mit der gebootet wurde.

[Topnach oben]

Optimales Anordnen der Startdateien
Durch die optimale Zuordnung und Defragmentierung der Boot-Dateien werden diese direkt hintereinander auf der Festplatte angeordnet. Die Einstellung zu diesem Feature findet man unter:

 

"HKEY_LOCAL_MACHINE\
SOFTWARE\Microsoft\Dfrg\BootOptimizeFunction"

- Der Wert "Enable" muss auf "Y" stehen.

 

[Topnach oben]

Auto-Speicherung des Desktop aktivieren / deaktivieren
Beim beenden von Windows2000 und XP merkt sich das System standardmäßig die Konfiguration der Desktopoberfläche. Die entsprechenden Registrywerte werden beim Beenden mit den Nutzereinstellungen gespeichert. Um nach jedem LogIn mit denselben zuvor festgelegten Desktop zu starten, ist folgender Eintrag in der Registry nötig:

 

"HKEY_USERS\
.Default\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer"


- Hier muß die Zeichenfolge "NoSaveSettings" angelegt werden. Beim Wert "01" speichert Windows Die Oberflächeneinstellung nach Beendigung einer Sitzung nicht. Der Wert "0" aktiviert diese Funktion.

 

[nach oben]

Beschleunigung des Startmenüs
Auf den verzögerten Aufbau der Unterverzeichnesse im Startmenü kann man gut verzichten. Die Einstellung findet man unter:

 

"HKEY_CURENT_USER\
Control Panel\Desktop"

- Der Wert von "MenuShowDelay" muss auf "0" gesetzt werden.

 

[Topnach oben]

Ändern des Lizenzinhabers
Manchmal kommt es vor das der Lizenzinhaber nachträglich geändert werden muss (z.B. beim Erwerb eines gebrauchten Rechners). Die Einstellung findet man unter:

 

"HKEY_LOCAL_MACHINE\
SOFTWARE\ Microsoft\WindowsNT\CurrentVersion"

- Die Daten lassen sich in den Feldern "RigisteredOwner" und "RegisteredOrganisation" entsprechend ändern.

 

[Topnach oben]

Ändern des Installationspfades
Viele User haben den Inhalt der WindowsXP-CD auf die Festplatte kopiert. Um bei nachträglichen Installationen von der WindowsXP-CD den Installationspfad nicht jedes mal manuell einzugeben, ist eine kleine Änderung in der Registry hilfreich. Die Einstellung findet man unter:

 

"HKEY_LOCAL_MACHINE\
SOFTWARE \Microsoft\windowsNT\CurrentVersion"

- Den Wert des Schlüssels "SourcePath" passt man seinen Wünschen entsprechend an.

[Topnach oben]

Deaktivieren desError-Beep-Sounds
Beim Anklicken einer nicht aktivierten Schaltfläche beispielsweise, erzeugt Windows einen Error-Beep. Um den nervigen Error-Beep zu deaktivieren reicht ein kleiner Eingriff in die Registry. Die Einstellung findet man unter:

 

"HKEY_CURRENT_USER\
Control Panel\Sound"

- Dem Eintrag "Beep" weist man den Wert "no" zu.

 

[Topnach oben]

Ausblenden der Dokumente
Das Dokumentenmenü unter "Start/Zuletzt verwendete Dokumente" ist zwar einerseits recht praktisch, andererseits ist es aber auch ein Datenschutzrisiko. Unbefugte können so relativ einfach und schnell ermitteln welche Dokumente zuletzt bearbeitet oder aufgerufen wurden. Dieses Feature läß:t sich in der Registry deaktivieren. Die Einstellung findet man unter:

 

"HKEY_CURRENT_USER\ Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer"

- Im Menü unter "Bearbeiten / Neu" wird zunächst ein neuer Binärwert "NoRecentDocsMenu" erstellt. Diesem wird der Wert "01 00 00 00" zugewiesen. Nach dem Reboot ist der Eintrag "Zuletzt verwendete Dokmente" verschwunden.

 

[Topnach oben]

Löschen der Einträge aus "Dokumente", "RUN", und "URL-History".
Beim öffnen von Dokumenten usw. werden die letzten geöffneten Dokumente unter "Start - Dokumente" angezeigt, bis diese duch neuere Dokumente ersetzt werden. Ebenso werden auch in der Registry unter "RUN" und in der URL-History die letzten Einträge gespeichert. Wenn der Ordner immer automatisch beim Herunterfahren des Rechners gelöscht werden soll, ist ein kleiner Eingriff in der Registry nötig:

 

"HKEY_CURRENT_USER\
Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer

- Dort muß ein neuer Datentyp "REG_DWORD" mit der Bezeichnung "ClearRecentDocsOnExit" erstellt werden. Diesem muß der Wert "1" zugewiesen werden.

 

[Topnach oben]

Systemstart mit eigener Meldung
Um beim Systemstart ein Popup-Fenster mit einer individuellen Meldung und eigens festgelegtem Fenstertitel zu erhalten sind folgende Einstellungen nötig

 

"HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\
Microsoft\WindowsNT\CurrentVersion\Winlogon"

- Der entsprechende Fenstertitel wird unter "LegalNoticeCaption" und die eigentliche Meldung unter "LegalNoticeText" eingetragen.

 

[Topnach oben]

Windows-Versionsnummer auf dem Desktop sichtbar
Die Windows-Versionsnummer sucht man wahrscheinlich vergebens wenn sie benötigt wird. Ein kleiner Eingriff in der Registry bewirkt das die Windows-Versions- und Build-Nummer auf dem Desktop angezeigt wird. Die Einstellung findet man unter:

 

"HKEY_CURRENT_USER\
ControlPanel\Desktop"

- Dem Feld "PaintDesktopVersion" muss der Wert "1" zugewiesen werden. Existiert das Feld nicht, muss es vom Datentyp "Zeichenfolge" angelegt werden.

 

[Topnach oben]

Mehr als 2 Downloads im Internet-Explorer
"HKEY_CURRENT_USER\
Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Internet Settings"

- Über das Menü "Bearbeiten / Neu / DWORD-Wert" werden zunächst folgende Einträge erstellt:

"MaxConnectionsPer1_0Server" - Der Default-Wert ist 4

"MaxConnectionsPerServer" - Der Default-Wert ist 2

Bei den Werten handelt es sich um die maximalen Verbindungen pro Webseite für HTTP-1.0- bzw. HTTP-1.1-Server. Möchte man nun mehr gleichzeitige Downloads erreichen, müssen die Werte entsprechend erhöht werden. Beispielsweise "16" für "MaxConnectionsPer1_0Server" und "8" für "MaxConnectionsPerServer".

[Topnach oben]

Den Ordner "Programme" ändern
Einige werden ihre Programme nicht unter "C:\Programme" installiert haben sondern auf einer anderen Partition. Um bei der Installation eines neuen Programms den Standardpfad nicht jedes mal manuell zu ändern, sollte die "Default-Vorgabe" in der Registry geändert werden:

 

"HKEY_LOCAL_MACHINE\
Software\Microsoft\Windows\Current Version"

- Die Änderung des Pfades wird in dem Eintrag "ProgramFilesDir" festgelegt und entsprechend geändert.

 

[Topnach oben]

Nutzung von "Windows-Update"
Vor dem Download eines neuen WindowsXP-Updates muss Windows erst registriert/aktiviert werden. Um dieses zu umgehen ist folgender Eingriff in der Registry notwendig:

 

"HKEY_LOCAL_MACHINE\
SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion"

- Dem Schlüssel "RegDone" muß der Wert "1" zugewiesen werden.

 

[Topnach oben]

Mehr Komfort im Kontextmenü - Dateien mit Notepad öffnen
Um unbekannte Dateien im Windows-Explorer mit dem Editor zu öffnen, muß in der Registry ein Schlüssel angelegt werden. Folgender Eintrag ist dazu notwendig:

 

"HKEY_LOCAL_MACHINE\
Software\Classes\Unknown\Shell\"

- Per " Bearbeiten / Neu / Schlüssel" wird nun der Schlüssel "Notepad" angelegt. Dazu muß der Unterschlüssel "command" mit dem Wert "1" ergänzt werden.

 

[Topnach oben]

Tunen der Speicherverwaltung
Besitzt der Rechner mindestens 256MB Arbeitsspeicher, läßt sich über die Registry etwas mehr Power aus dem Memory holen. Folgende Einstellungen sind dazu notwendig:

 

"HKEY_LOCAL_MACHINE\
SYSTEM\CurrentControlSet\Control\SessionManager\MemoryManagement"

- Dem Wert "IOPageLockLimit" muß 1/8 des vorhandenen Arbeitsspeichers zugewiesen werden (maximal "65536"). Mit diesem Wert wird die Größe der Seiten festgelegt die bei Arbeitsspeichermangel auf die Festplatte ausgelagert werden. Sollte der Eintrag "IOPageLockLimit" fehlen, so muß dieser über "Bearbeiten / Neu / DWORD" angelegt werden.

Verfügt man über genügend Arbeitsspeicher, steht einer Optimierung des Festplatten-Cache nichts im Wege. Dazu vergrößert man den Wert "LargeSystemCache" auf "1". Um das Auslagern des Speichers auf langsame Festplatten zu verhindern (genügend Arbeitsspeicher ist ja vorhanden), muß bei " DisablePagingExecutive" der Wert auf "1" gestellt werden. Macht Windows aufgrund zu wenigen Arbeitsspeichers probleme, muß der Wert wieder auf "0" gestellt werden.

[Topnach oben]

Eigener Logon-Screensaver
Nach dem Booten erscheint die Benutzeranmeldung. Wenn sich hier niemand nach einer bestimmten Zeit anmeldet, startet WindowsXP den Standardbildschirmschoner. Dieser läßt sich nach eigenen Wünschen konfigurieren. Die Einstellungen findet man unter:

 

"HKEY_USER\
Default\Control Panel\Desktop"

- Unter "SCRNSAVE.EXE" wird der Bildschirmschoner festgelegt. Der standardmäßig eingetragene "logon.scr" läßt sich durch andere Bildschirmschoner ersetzen. Weitere Bildschirmschoner findet man unter "C:\WINDOWS\System32 mit der Dateiendung ".scr ".

Unter "ScreenSaveTimeOut" läßt sich der Aktivierungsintervall konfigurieren. Der Default-Wert beträgt "600". Möchte man den Bildschirmschoner deaktivieren, muß unter "ScreenSaveActive" der Wert "0" eingetragen werden.

[Topnach oben]

Klassische Suche
Der in der Bedienung etwas umständlich ausgestattete Suchassistent von WindowsXP läßt sich durch einen kleinen Eingriff in der Registry wieder benutzerfreundlicher und im gewohnten Windows2000/ME-Stil modifizieren. Folgender Schritt ist dazu notwendig:

 

"HKEY_CURRENT_USER\
Sotware\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\CabinetState\"

- Im rechten Fenster muß nun eine neue Zeichenfolge mit dem Namen "Use Search Asst" angelegt und mit dem Wert "no" versehen werden. Mit dem Wert "yes" wird der standardmäßige WindowsXP Suchassistent wieder hergestellt.

 

[Topnach oben]

Deaktivieren des Windows-Scripting-Host
Der Windows-Scripting-Host trägt die Schuld daran, daß sich Mailviren die in VB oder beispielsweise in Javascript programmiert sind, ausgeführt werden. Um den WSH unter WindowsXP zu deaktivieren sind folgende Schritte notwendig:

 

"HKEY_LOCAL_MACHINE\
Software\Microsoft\Windows Script Host\Settings"

- Hier muß eine neue Zeichenfolge "Enable" angelegt werden der man dann den Wert "0" zuweist. Um den WSH wieder zu aktivieren, muß der Wert von "0" auf "1" geändert werden.

 

In älteren Windows-Versionen funktioniert diese Vorgehensweise nicht, jedoch eine andere einfache Lösung in der Registry:

"HKEY_CLASSES_ROOT" - Wenn hier folgende Schlüssel "VBS" und "JS" in "VBX" und "JVS" umbenannt werden, ist man vor Scriptschädlingen sicher.

[Topnach oben]

Fensterinhalt beim Ziehen verbergen
Standardmäßig zeigt Windows den Inhalt beim Ziehen der Fenster mit der Maus an. Diese Einstellung läßt sich für den Benutzer oder individuell für alle deaktivieren, ggf. muß neu gestartet werden bevor die Einstellungen wirksam werden. Die Einstellung für alle Benutzer:

 

"HKEY_USERS\
.Default\ControlPanel\Desktop\DragFullWindows"

- Hier muß der Wert "0" eingetragen werden.

 

Die individuelle Einstellung:

"HKEY_CURRENT_USER\
ControlPanel\DesktopDragFullWindows"

- Hier muß der Wert ebenfalls auf "0" gestellt werden.

 

[Topnach oben]

Das Browsen beschleunigen
Da Windows2000 und -XP beim Browsen mit dem Internet- oder Windows-Explorer jedesmal gemeinsam genutzte Dateien auf eventuell geplante Tasks untersucht, kann es zu verzögerungen von einigen Sekunden kommen. Desweiteren kommt die Suche nach terminierten Diensten im Netzwerk hinzu. Diese Funktionen sind in der Registry leicht deaktivierbar.

 

"HKEY_LOCAL_MACHINE\
Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\RemoteComputer\NameSpace"

- Der Eintrag {d6277990-4c6a11cf-8d87-00aa0060f5bf} weist Windows an, nach den oben genannten Vorgängen zu suchen. Durch Löschen des Schlüssels läßt sich dies unterbinden. Er sollte vorher allerdings gesichert werden.

 

[Topnach oben]

Löschen der Passwörter
Vergeßliche Anwender stehen leider immer wieder vor dem Problem, bei aktiviertem Screensaver mit Passwortschutz und vergessenem Passwort, den Rechner neu zu starten. Das nachträgliche Löschen des Passwortes (natürlich erst nach erfolgtem reboot) ist über den folgenden Registryschlüssel möglich:

 

"HKEY_Users\
.Default\ControlPanel\Desktop\"

- Der Wert ScreenSave_Data ist lediglich zu löschen.

 

[Topnach oben]

Aktivieren / deaktivieren des Verzeichnisschutzes
Standardmäßig schützt WindowsXP die Systemdateien durch einen Meldescreen. Für Anfänger ist dies ein wirksamer Schutz gegen das versehentliche Löschen oder Bearbeiten dieser Dateien. Für geübte Anwender jedoch, die Windows über diese Dateien konfigurieren möchten, ist das dauernde wegklicken des Meldescreens störend. Der Verzeichnisschutz läßt sich über die Registry dauerhaft für einzelne Ordner aktivieren bzw. deaktivieren.

 

"HKEY_CURRENT_USER\
Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\WebView\BarricadedFolders"

- Der einzelne Verzeichnisschutz wird durch die Zuweisung des Wertes 1 aktiviert und 0 deaktiviert.

 

[Topnach oben]

Ausschließen von gefährlichen Dateien
Für gefährlich eingestufte Dateiendungen lassen sich bequem Ausnahmen definieren. Der Internet Explorer 6 blockiert die Ausführung der entsprechenden Dateien dann nicht mehr. Diese Einstellung sollte jedoch immer mit vorsicht und nur kurzfristig vorgenommen werden. Aus Sicherheitsgründen ist es empfehlenswert, hin und wieder zu überprüfen ob etwa schädliche Programme diese Ausnahmen ohne Wissen des Benutzers nicht schon vorgenommen haben um so weitere Attacken zu ermöglichen. Die Einstellungen findet man unter:

 

"HKEY_LOCAL_MACHINE\
Software\Microsoft\InternetExplorer\UnsafeFiles\Exclude"

- Die ausgenommenen Dateiendungen sind als eigener Subkex, z.B. /.EXE anzulegen.

 

[Topnach oben]

MP3-Formate abspeichern im Windows-MediaPlayer 8
In den Standardeinstellungen des MediaPlayer 8 sind die Konfigurationsoptionen unter "Extras / Optionen / Musik kopieren - Kopiereinstellungen" nicht veränderbar. Nach einem Eingriff in die Registry ist es aber dennoch möglich Musikdateien im MP3-Format ab zu speichern.

 

"HKEY_LOCAL_MACHINE\
Software\Microsoft\Mediaplayer"

- Durch einen Rechtsklick mit der Maustaste auf den Ordner "Mediaplayer" "Neu / Schlüssel" muß zunächst ein "Subkey" Namens "Settings" erstellt werden. In diesem "Subkey" widerum wird ein weiterer "Subkey". Namens "MP3Encoding" erstellt.
Im Subkey "MP3Encoding" werden jetzt über die rechte Maustaste folgende neue "DWORD"-Einträge erstellt:

 

"LowRate" - mit dem Wert "0000dac0"
"HighRate" - mit dem Wert "0002ee00"
"MediumHighRate" - mit dem Wert "0001f400"
"MediumRate" - mit dem Wert "0000fa00"

Jetzt läßt sich im MediaPlayer 8 unter "Extras / Optionen / Musik kopieren - Kopiereinstellungen" das gewünschte MP3-Format einstellen.

[Topnach oben]

Per VBS-Befehl den Arbeitsspeicher leerräumen
DLL-Dateien und alle sich im Arbeitsspeicher befindende Programme beanspruchen viel RAM ohne diesen wieder herzugeben. Über einen VBS-Befehl kann man den RAM schnell und effizient leerräumen.

Erstellt auf dem Desktop eine leere Textdatei mit dem Namen "RAM räumen" oder ähnlich. In diese leere Textdatei schreibt Ihr folgende Zeile: FreeMem = Space(64000000). Diese Datei darf nunmehr nicht als Textdatei (.txt) abgespeichert werden sondern als Visual-Basic-Script-Datei (.vbs). Durch einen Doppelklick auf die Datei werden nun 64 Megabyte im RAM freigeschaufelt.. Die 64000000 stehen nämlich für genau diesen Wert. Ist Euer Rechner mitmehr als 512 Megabyte RAM ausgestattet, so könnt Ihr den Wert auf 256000000 erhöhen.

ACHTUNG: Tragt nie mehr als die Hälfte des Systemspeichers ein, da das System ansonsten instabil werden kann.

[Topnach oben]

Per VBS-Befehl den Arbeitsspeicher defragmentieren
Beim gleichzeitigen öffnen und schließen mehrerer Programme enstehen im RAM durch die verbleibenden Reste und neu hinzukommenden Dateien rasch ein Speicherchaos. Was für die Festplatte gilt, zählt auch für den RAM. Durch einen VBS-Befehl läßt sich auch der dieser defragmentieren.

Erstellt auf dem Desktop eine leere Textdatei mit dem Namen "RAM defrag" oder ähnlich. Ist Euer Rechner mit mehr als 128 Megabyte RAM ausgestattet, empfiehlt sich der Befehl Mystring = (80000000). Bei weniger als 128 Megabyte RAM sollte der Befehl Mystring = (16000000) verwendet werden. Diese Datei darf nunmehr nicht als Textdatei (.txt) abgespeichert werden sondern als Visual-Basic-Script-Datei (.vbs). Bei jedem Doppelklick auf diese Datei wird der RAM defragmentiert.

[Topnach oben]

 
 Startseite priv. Geschäftsseite